Land will mit NE-Partnern Mieten dauerhaft niedrig halten
- Christoph Fertl

- 24. Jan.
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Das Land Burgenland hat gemeinsam mit der Raiffeisen Landesbank Burgenland, der Erste Bank und der Stadtgemeinde Eisenstadt die vor Weihnachten erzielte Einigung zur künftigen Ausrichtung der Neuen Eisenstädter gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. (Neue Eisenstädter) mit der Vertragsunterzeichnung formell besiegelt.
Wie bereits im Dezember akkordiert, übernimmt das Land Burgenland 70 Prozent der Anteile an der Gesellschaft, die rund 5.000 Wohnungen mit etwa 10.000 Mieterinnen und Mietern verwaltet. Die Mehrheitsübernahme sei dabei kein Selbstzweck, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil:
„Mit der Vertragsunterzeichnung setzen wir um, was wir vor Weihnachten vereinbart haben. Gemeinsames Ziel ist es, eine neue Wohnbauoffensive im Burgenland zu starten sowie stabile Mieten bei den Bestandsobjekten in den Mittelpunkt zu stellen. Die Interessen der Mieterinnen und Mieter haben absoluten Vorrang.“
In den kommenden Wochen werden die noch nötigen formalen Schritte gesetzt, die mit der Eintragung im Firmenbuch ihren Abschluss finden. Danach wird die operative Arbeit in der neuen Gesellschafter-Konstellation aufgenommen.
„Wir wollen als Land mit unseren Partnern den Beweis antreten, dass leistbares Wohnen kein Lippenbekenntnis ist, sondern dass wir die Wohnkosten tatsächlich dauerhaft niedrig halten können.“
Für ihn gelte dabei eine Richtschnur von 10 Euro pro Quadratmeter, ergänzt der Landeshauptmann.



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